Ich träume vom Malen, dann male ich meinen Traum.
Vincent van Gogh

Ulrike Hartwein
Es fasziniert mich Bewegung aus der Natur in Bildern festzuhalten. Seien es die leichten Bewegungen der Algen im Fluß der klaren Rhône am Ausfluss des Genfer Sees, die Beobachtung wie sanfte Wellen im klaren Mittelmeer ein inspirierendes Schattenspiel auf dem Meeresboden zaubern oder auch der Eindruck, wie bei einer Autofahrt die Landschaft vorüberzieht und man dabei nur noch Farbeindrücke wahrnimmt. Oder auch der Einfluß des mit der Zeit wechselnden Lichteinfalles auf das Erscheinen des natürlichen Raumes, der zum Träumen einlädt. Diese Momente lassen mich immer ins Träumen kommen.

Die impressionistische Vorgehensweise direkt in der Natur zu malen und dabei den Eindruck des Moments festzuhalten, der sich in der Zeit des Malens schon wieder wie selbstverständlich ändert, hat mich schon als Kind begeistert.
Deshalb hatte ich auch im Kinderzimmer über meinem Bett das Bild "Spaziergang im Mohnblumenfeld" von Claude Monet hängen. Ich habe stundenlang vor dem Bild gesessen und bewundert auf welch anmutige Art und Weise Monet die Bewegung des Spaziergänges in einem statischen Bild festhalten und begreifbar machen konnte. Und kam dabei natürlich auch selbst ins Träumen.